In und um Marienfried Die Gnadenkapelle Sie ist Ursprung und geistlicher Mittelpunkt von Marienfried. Das Versprechen der Pfarrgemeinde von 1944 verpflichtet uns, der Gottesmutter für erfahrenen Schutz und erhaltene Hilfe zu danken. Vertrauensvoll schenken wir uns ihr immer wieder, denn: "Servus Mariae nunquam peribit - ein Diener Mariens geht niemals zugrunde" (Text um das Altarbild). Der Vorplatz der Kapelle wird geprägt von zwei Christusdarstellungen. Maria will uns zu einer lebendigen Christuserkenntnis führen. Marienfried, hineingestellt in den Frieden und die Schönheit der Natur möchte den Menschen eine Brücke bauen, um die übernatürliche Welt Gottes leichter zu erfassen. Links von der Gnadenkapelle steht das Bildstöckchen, mit dem 1946 Marienfried begonnen hat. Rechts befindet sich der Gedenkstein für Pater Josef Kentenich, dem Gründer Schönstatts. Dieser Gedenkstein ist zum 30. Jahrestag der Einweihung der Kapelle aufgestellt worden. Er erinnert uns an die Haltung: "Nichts ohne dich (Maria), nichts ohne uns". Die Kirche “Maria, Mutter der Kirche” Die große Zahl der Pilger machte den Bau eines neuen Kirchenraumes in Marienfried erforderlich. So wurde 1972 eine erste Notkirche als Fertigteilkirche erbaut. Schon ein Jahr später fiel diese einem Brand zum Opfer. Unter Pfarrer Humpf wurde eine zweite Kirche in Hallenform errichtet. Man nannte sie "Marienfriedhalle", um zu verdeutlichen, dass es keine bleibende Kirche, sondern eine Notkirche für den Übergang sein sollte. Sie wurde am 05. Oktober 1974 vom damaligen Augsburger Bischof Dr. Josef Stimpfle gesegnet. 1990 wurde  die Marienfriedhalle saniert und mit einem Teilneubau ergänzt. 2010 wurden an der Kirche grundlegende Um- und Neubaumaßnahmen angegangen. In einiger Entfernung wurde eine Zeltkirche errichtet, um die Zeit des Umbaus zu überbrücken. Am 23. Oktober 2011 fand die Einweihung der neuen Kirche “Maria, Mutter der Kirche” in einem feierlichen Pontifikalamt mit H.H. Bischof Dr. Konrad Zdarsa statt. Bilder von unserer Kirche im Bau finden Sie hier ... Bilder und mehr zur Kirchweih finden Sie hier ... Haus Marienfried, Haus Bethanien und Haus Tabor Als Pilgerheim wurde zusammen mit der Marienfriedhalle im Jahre 1974 das erste Marienfriedhaus erbaut. 1981 kam das Haus Bethanien dazu. 1988 entstand das Haus Tabor mit großem Saal und Gruppenraum. Hier befindet sich die neue sehenswerte Hauskapelle St. Josef. Im Heiligen Jahr 2000 wurde das neue Haus Marienfried errichtet. Es beinhaltet neben der Verwaltung und dem Wirtschaftsbereich drei neue Speisesäle, die über 200 Personen Platz bieten, sowie den Wallfahrtsladen. Dort finden Sie eine reiche Auswahl an Schriften und Andachtsgegenständen, auch weitere Informationen über Marienfried. Lourdes- und Fatima-Grotte Am 30. Jahrestag des pfarrlichen Gelübdes wurde ein aus dem 2. Weltkrieg stammender Bombenkrater zu einer Lourdes-Grotte ausgebaut. Wegen der vielen Wallfahrer aus den Reihen des Fatima-Apostolates wurde 1974 im südwestlichen Waldwinkel eine Fatima-Grotte mit lebensgroßer Fatima-Madonna errichtet. Daneben schließt sich die Festwiese mit dem im Heiligen Jahr 2000 errichteten Freialtar an, an dem jährlich am Großen Gebetstag (3. Juli-Sonntag) die Gottesdienste gefeiert werden, zu dem tausende von Pilgern kommen. Der Rosenkranz- und Immaculataweg Geht man von der Gnadenkapelle nach Westen in Richtung Pfaffenhofen, so befindet man sich auf dem Immaculata-Weg. Laut Bärbel Rueß begegnete ihr dort am 13. Mai 1940 (Pfingstmontag) die Frau, die ihr den Immaculata-Rosenkranz lehrte. Der erste Teil dieses Weges ist zugleich der Rosenkranzweg. Er führt dann nach Norden zur Lourdes-Grotte und schließlich nach Osten und Süden in Richtung Gnadenkapelle. Die einzelnen Gesätzchen zeigen Abbildungen aus der Rosenkranzbasilika von Lourdes.   Der Kreuzweg Von der Gnadenkapelle in Richtung Süden kommt man zum Kreuzweg. Der Künstler Wolfgang Klein hat in den Jahren 2000  bis 2002 diesen Kreuzweg neu geschaffen. Die Darstellungen - Terrakotta gefasst - zeigen eindrucksvoll den Leidensweg Jesu. Von der 5. Station ab (Fatima-Grotte), führt der Weg nach Osten. Um die Erlösungstat Jesu durch sein Sterben am Kreuz in besonderer Weise zu verkünden wurde für die 12. Station ein Kreuzigungshügel errichtet und die Skulpturen - ebenfalls aus Terrakotta - fast lebensgroß geschaffen.