Aktuelles, Marienfriedbote

Marienfried-Bote
Nr. 46, Juni 2010, Aktuelle Informationen aus der Gebetsstätte im Herzen Schwabens


Liebe Freunde und Wohltäter von Marienfried !


 Dir. Clemens M. Henkel
 

Im Dezember 2009 haben Sie unseren letzen Marienfried - Boten erhalten.

Er stand noch ganz unter dem Vorzeichen des Direktoratswechsels an der Gebetsstätte Marienfried im September 2009. Dankbar schaue ich auf die ersten Monate meiner Tätigkeit zurück, die geprägt war von der Einarbeitungszeit, dem Kennenlernen der Mitarbeiter, der Priester und der Pilger unserer Gebetsstätte.

Die ersten Monate haben viel Veränderung für uns alle mitgebracht, bedingt vor allem durch den Kirchenbau. Mit unserem Architekten Joachim Wolf aus

Kissendorf / Bibertal, einer Nachbargemeinde aus unserer Region, haben wir einen tüchtigen und erfahrenen Bauleiter gefunden, der bereits viele Bauvorhaben mit der Diözese Augsburg verwirklicht hat.

Der Kirchenbau erregt bereits jetzt schon das Interesse in unserer Umgebung, wie die Berichte der lokalen und kirchlichen Presse zeigen. Es ist erfreulich, dass bisher der Um- und Erweiterungsbau unserer alten Hallenkirche positiv von der Öffentlichkeit, den Gläubigen und den Pilgern aufgenommen wird. Gegenwärtig werden die Fundamente für die Dachstützen gelegt, sowie die Arbeiten für die Kanalisation abgeschlossen. Mitte bis Ende Juni 2010 soll nach der Bauplanung das ausladende neue Dach der Kirche fertig gestellt werden, damit bis zum Winter alle Erd- und Außenarbeiten unseres Kirchenbaus abgeschlossen sind. Die Arbeiten gehen bisher gut voran, obwohl der Regen einen schnelleren Fortgang der Bauarbeiten beeinträchtigt.

Große Aufmerksamkeit erregt gegenwärtig aber vor allem unsere Zeltkirche. Wir haben einen erfahrenen Zeltbauer aus Schwabmünchen gewinnen können, eine passende Gottesdienststätte in der Bauzeit aufzustellen. Es hat feste Aluminiumwände, ein luftisoliertes Zeltdach und eine Heizung, die wir mit ihrer Heizleistung noch verbessern und leider noch häufig anstellen müssen. Auch einige ehrenamtliche Helfer haben unseren Mesnern und unserem Hausmeister beim Umzug von der Hallen- zur Zeltkirche geholfen und dafür u. a. auch Urlaub genommen.

Ihnen allen dafür ein herzliches ´Vergelt´s Gott´ für ihre wertvolle Hilfestellung.

So konnten wir am 25. März unsere Zeltkirche in einer feierlichen Zeremonie segnen und mit Beginn der Heiligen Woche den Gläubigen und Besuchern vorstellen. Im Innenbereich haben wir für unsere Ausgestaltung des Innenraums und der Altarinsel erfreulicherweise viel Zuspruch bekommen.

Die Zeltkirche wirkt heller und höher im Dachbereich als die alte Hallenkirche. So hat sie, Gott sei Dank, eine große Akzeptanz gefunden. Leider hat unsere altersschwache Orgel den Umzug nicht unbeschadet überstanden. So musste eine neue Orgel angeschafft werden, die übergangsweise auch in der neuen Kirche aufgestellt werden kann, bis wir dort eine neue Kirchenorgel anschaffen können.

Der Monat Mai stand bisher unter dem Eindruck unseres Jubiläums:

70 Jahre Beten des Immaculata - Rosenkranzes; 13. Mai 1940 bis 2010.

Das Triduum hat viele Gläubige angesprochen, vor allem die Lichterprozessionen an den Orten der Begegnung von Bärbel Rueß und ` der FrauA am 13. Mai 1940 mit Gesängen, Litaneien, dem Beten der Gesetze des Immaculata - Rosenkranzes und einer ´Statio´ am Ort der Begebenheit.

Trotz gelegentlich regenreicher und stürmischer Witterung konnten wir unsere Prozessionen mit Gastpriestern, u. a. Prof. Dr. Dr. Ziegenaus, immer durchführen.

2 Schriftbanden mit dem Hinweis auf unser Jubiläum und ein gestaltetes Bodenmotiv am Kapellenplatz weisen nun das ganze Jahr auf das Jubiläum der Gebetsstätte hin.

 

Während wir den Höhepunkt unseres Jubiläums gefeiert haben, wurden zeitgleich die Fundamente für den neuen Kirchenbau gelegt. Für uns ein sinnfälliges Zeichen und eine Fügung der Gottesmutter.

Wir beten darum, dass Maria, die Mutter der Kirche, in Marienfried ihre Pläne mit der Gebetsstätte verwirklicht, so wie der Himmel es will.

Wir bitten Sie uns dabei auch weiterhin zu helfen und bedanken uns bei allen Gönnern und Spendern, die uns nach dem letzten Rundbrief finanziell und ideell unterstützt haben. Wie in der Vergangenheit bin ich für das Überlassen von Darlehen (Zinsen) und monatlichen Daueraufträgen, wie bis heute noch üblich, sehr dankbar.

Denn der Unterhalt und der Betrieb der Zeltkirche, der Kirchenbau und die laufenden Kosten der Gebetsstätte Marienfried fordern uns immer wieder heraus, alles zu unternehmen, was dem Aufbau der Gebetsstätte dient.

Ich darf sagen, dass ich dankbar für meine ersten Monate der Tätigkeit am Heiligtum der Gottesmutter, der ` Mutter der KircheA , bin und mich gerne für sie an diesem Ort einsetze.

Auch der Zuspruch und die Unterstützung seitens der Priester und Gläubigen ermutigen mich bei meinem Einsatz. Für alle Zeichen der Wertschätzung und Hilfe bin ich sehr dankbar.

Bleiben wir mit dem Beten des Immaculata - Rosenkranzes miteinander verbunden, und beten wir in der Anliegen der Gebetsstätte Marienfried, für die Kirche und die Welt.

Wir haben doch das Beten des Rosenkranzes, das Fürbittgebet und die Mitfeier der Heiligen Messe so nötig. Welch großer Dienst von uns allen an unserer Gebetsstätte und aller, die sich mit ihr verbunden fühlen. Mit dem Kirchenbau wollen wir diesem Auftrag nachgehen und dürfen uns geehrt fühlen am Aufbau einer neuen Kirche für Marienfried mitzuwirken.

 

Ich wünsche Ihnen von Herzen Gottes und Mariens Segen und würde mich sehr freuen, sie am ` Großen GebetsstagA in Marienfried begrüßen zu können.

Clemens M. Henkel,
Direktor


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