Marienfried - Bote
Aktuelle Informationen aus der Gebetsstätte im Herzen Schwabens
Nr. 49
Dezember 2011
Liebe Freunde und Wohltäter von Marienfried!
Mit dieser neuen Aufmachung unseres Marienfried – Boten
anlässlich der Weihe unserer Kirche am 23. Oktober 2011 grüße ich
Sie von der Gebetsstätte Marienfried. Viele Monate der
Gottesdienste in unserer Zeltkirche liegen nun hinter uns. Am Ende
diente uns dieses provisorische Gotteshaus als Bewirtungszelt für
unsere Gäste von nah und fern, die mit uns nach dem Empfang zum
Mittagstisch geblieben sind.
Es liegt ein Jahr voller Ereignisse hinter uns, die in ihrer Häufung wohl in der
Geschichte Marienfrieds einmalig sind. Ich denke an den Großen Gebetstag, den wir
ursprünglich mit Weihbischof Dr. Andreas Laun, Salzburg, feiern wollten, der aber
bedingt durch die Trauerfeierlichkeiten von S. K. H. Otto von Habsburg absagen
musste.
Innerhalb einer Woche ist es uns noch gelungen Bischof Dr. Elmar Fischer, Feldkirch,
für dieses Großereignis unserer Gebetsstätte zu gewinnen.
Auch in diesem Jahr haben wir viele neue Gäste begrüßen und ein wunderbares Fest
des Glaubens gefeiert.
Darüber hinaus ist das Exerzitien – Programm 2011 erneut gut aufgenommen
worden. Dabei konnten wir wieder neue Gäste begrüßen, die zum ersten Mal bei uns
zu Besuch waren. Unser geistliches Vortrags und Einkehrtagsprogramm spiegelt
dabei die gegenwärtige kirchliche Bandbreite und Wirklichkeit wieder, wie sie
heutzutage anzutreffen ist. Eine gemeinsame Basis verbindet uns alle dennoch und
führt uns als Kirche zusammen. Es ist die Liebe zur Kirche, zur heiligen Eucharistie,
zur Gottesmutter und zum Gebet.
Bereits am Samstag, den 22.10., haben wir mit einer
Marienmesse und einer Lichterprozession mit den
Weihefeierlichkeiten begonnen.
Ein erster Höhepunkt war die Segnung eines Zepters, das
wir anlässlich des 65. Jahrtages der Weihe der
Gnadenkapelle (18. Mai 1947) am Marienbild der MTA
anbringen wollen. Am 18. Mai 2012 beabsichtigen wir mit
einer feierlichen Zeremonie der Muttergottes das Zepter,
die Regentschaft über die Gebetsstätte „Maria, Mutter der Kirche“, zu übergeben.
Nach der Eröffnung haben wir dann am Sonntag, den 23.10., die Weihefeierlichkeit
fortgesetzt, die von einem großen öffentlichen und medialen Interesse begleitet war.
Mit unserem Ortsbischof Dr. Konrad Zdarsa durften wir dann mit einem Publikum von
mehreren Hunderttausend Interessierten, die Kirchweihe
erleben, die über Radio Horeb und das Bayerische
Fernsehen übertragen wurde. Leider konnte die Kirche die
Gläubigen nicht mehr fassen, weshalb einige an diesem
kühlen Herbsttag den Weiheritus und die heilige Messe
draußen verfolgen mussten. Dieser überwältigende
Zuspruch und die vielen positiven Bilder der Medien haben
uns deutlich gemacht, dass Marienfried in eine neue
Phase eingetreten ist.
Auch die vielen Gruppen, die hier vor Ort aktiv sind, haben sich unserem Bischof
vorgestellt und sind mit ihm über die Gebetsstätte ins Gespräch gekommen. Die
Repräsentanten aus dem kirchlichen und öffentlichen Bereich haben sich nach dem
Empfang (auf den Kirchenvorplatz) noch beim Mittagstisch ausgetauscht und den Tag
mit der Kirchweih – Vesper beschlossen. Es freut mich ganz besonders, dass wir vom
Karmel in Lisieux eine Reliquie von der heiligen Theresia vom Kinde Jesu (Kleine
Theres) für unseren neuen Altar empfangen haben.
Was für ein großes und wunderbares Geschenk an die Gebetsstätte! Sie wird in
unserer katholischen Kirche als „Kirchenlehrerin“ und „Patronin der Mission“ verehrt.
Da trifft es sich gut, dass der 23.10. heuer der „Sonntag der Weltmission“ war. Ein
Hinweis des Himmels an uns in Marienfried der Neuevangelisierung zu dienen, die
unserem Heiligen Vater Papst Benedikt XVI. so sehr am Herzen liegt.
Seinen Vertreter hier in Deutschland, S. Ex. Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset,
dürfen wir im Jahr 2012 in Marienfried am Großen Gebetstag begrüßen.
Darüber hinaus hat auch P. Paul Sigl FM aus Amsterdam sein Kommen zugesagt. Wir
freuen uns auf ihr Mitwirken und Mitfeiern an diesem Tag und heißen beide an dieser
Stelle herzlich willkommen. Auch Sie, liebe Gläubige und Wohltäter, darf ich ebenfalls
zum „Großen Gebetsstag“ am Samstag, den 21., und Sonntag, den 22. Juli 2012,
einladen.
Am Ende meiner Ausführungen grüße ich Sie alle noch einmal auch im Namen aller
Priester, Ordensfrauen und Mitarbeiter, die in Marienfried tätig sind. Ich danke allen,
die uns in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten mit Gebet, ehrenamtlicher Hilfe,
Geldspenden, zinslosen Darlehen, Schmuck oder monatlichen Daueraufträgen
unterstützt haben. Wir sind auch nach der Fertigstellung der Kirche auf Ihre
Unterstützung angewiesen, um die laufenden Personal- und Betriebskosten oder
noch ausstehende Rechnungen des Kirchenbaus zu begleichen. Ich darf Sie bitten
das Heiligtum in Marienfried auch zukünftig im Rahmen Ihrer Möglichkeiten zu
unterstützen.
Dafür meinen aufrichtigen Dank und den Dank der Gottesmutter.
Ich wünsche Ihnen von Marienfried aus Gottes und Mariens Segen und freue mich
auf ein Wiedersehen an ihrem Heiligtum,
Ihr
Clemens M. Henkel, Dir.
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